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Unser Zweck

Die Aufgabe des Vereins
Gehörlosigkeit kann jede Familie treffen.
Gehörlose Kinder oder Kinder von gehörlosen Eltern haben immer noch einen grossen Nachholbedarf an kindergerechten Gebärdensprachprodukten. Aber auch für erwachsene Gebärdensprachler ist die Ausgangslage nicht besser und es gibt wenig Produkte, welche die Gebärdensprachkultur zu pflegen hilft. Dies ist jedoch für die Bildung und für die Persönlichkeitsentwicklung sehr existenziell. Weil die Gebärdensprache eine visuelle Sprache ist, ist es auch sinnvoll, dass die Produkte auch hohe ästhetische Ansprüche erfüllen.
Der Verein zur Förderung der Gebärdensprache bei Kindern mit Sitz in Allschwil fördert die Produktion von Lernmittel, Büchern und Kulturgüter zum Thema Gebärdensprache. Zudem betreibt der Verein die Webseite www.fingershop.ch welche vielseitige Informationen und Übungsmaterial zum Thema Gehörlosigkeit und Gebärdensprache vermittelt. Der Verein ist zuständig für den redaktionellen Teil Gebärdensprache dieser Webseite.
In der ganzen Arbeit geht es nicht nur darum, bestehendes visuell aufzuarbeiten, sondern vieles muss mit Grundlagenforschung zuerst erarbeitet werden. Oft unterstützen wir auch Gehörlose, die mit einer Buch- oder DVD-Idee zu uns kommen. Nicht alles kann realisiert werden, einige Produktionen begleiten wir auch über sehr lange Zeit.
Wir bearbeiten laufend neue Projekte. So sind dank der Zusammenarbeit des Vereins zur Förderung der Gebärdensprache bei Kindern schon einige Gebärdensprachprodukte entstanden, di Dies sind Lernkarten für Gebärdensprache, Handformen-Memory, zwei Bücher (das Buch Gebärdensprache 1 ist bereits vollumfänglich finanziert), Gebärdensprachkunst-Postkarten und -Stickers. Zudem haben wir begonnen, nachdem wir wiederholt darauf angesprochen wurden, unsere Produkte auch in der französischen und italienischen Sprache heraus zu geben. Bereits ist das erste Buch nun in 3 Sprachen erschienen und auch das Spiel Land-Stadt-Hand. Dies bedeutet neben der Sprachübersetzung auch neue Gebärdensprachzeichnungen. Leider können die Produkte nicht in einer Auflage produziert werden, bzw. zu einem Preis verkauft werden, die es erlauben, die Produktionskosten zu decken.
Aber auch auf unserer Webseite, welche mittlerweile zur wichtigsten Gebärdensprachinformationsplattform aufgebaut werden konnte, fehlen noch viele Aspekte, die erarbeitet und veröffentlich werden müssen. So fehlen noch heute vielen Eltern die notwendigen Informationen, um mit der Hörbehinderung ihrer Kindern einen entspannten und unbehinderten Umgang zu lernen.
Allgemein tätigen wir sehr viel Öffentlichkeitsarbeit, machen bei Standaktionen mit, überarbeiten Zeitungsartikel zum Thema Gebärdensprache und engagieren uns in Arbeitsgruppen.
Leider ist es uns nicht möglich, alle diese Projekte aus eigener Kraft zu finanzieren und suchen nun nach einmaligen oder regelmässigen Unterstützung/Spenden, die uns die Realisierung ermöglichen. Für viele Projekte sind Einzelgesuche nicht sinnvoll, da hier jeweils nur kleine Summen notwendig sind. Wir gelangen deshalb mit der Bitte an Ihre Landeskirche, uns mit einem nicht projektbezogenen Beitrag zu unterstützen.
Falls Sie mehr Informationen über uns erhalten wollen, so stehen wir gerne persönlich zur Verfügung.
Unser Spendenkonto ist PC 60-716210-5.
Der Verein zur Förderung der Gebärdensprache erarbeitet jedes Jahr neue Produkte, die helfen, die Gebärdensprache zu lernen und zu erleben. Trotzdem gibt es noch viel zu tun.

Um ein Projekt zu realisieren benötigen wir immer wieder Geld. Die Produkte können nicht zu einem Selbstkostenpreis produziert werden. Dafür ist einerseits der Aufwand zu gross, andererseits die Auflagen zu klein.
Um aber diese Gelder zu erhalten, müssen wir sehr viel Zeit investieren, die besser für die Entwicklung eingesetzt werden sollte.
Deshalb haben wir den Förderverein gegründet. Mitglied in diesen Club kann werden, wer bereit ist, jeden Monat eine Hunderternote für den Verein zur Förderung der Gebärdensprache zu spenden.
Warum ein Club der Hundert?
Nachhaltige Entwicklung. Viele Projekte von Gehörlosen Autoren begleiten wir schon seit Jahren. Bei solchen Projekten können wir nicht auf Stiftungsgelder zurück greifen, da die Ergebnisse eher langfristig sichtbar sind.
Flexibles Handeln: Oft werden wir angefragt, aus unseren Produkten folgeprodukte zu entwicklen. Wie z.B. die Memospiele, Plakate etc. Hierfür wird jedoch nur wenig Mittel gebraucht. Gesuche zu schreiben benötigt ebenfalls einen grossen Aufwand. Mit den Eigenmittel sind diese jedoch nicht zu finanzieren.
Beim Verein und im Verlag wird enorm viel Eigenleistung von verschiedenen Personen erbracht. Dadurch braucht die Umsetzung von neuen Projekten sehr viel Zeit.